Rauch- und Thermomelder

 

!!SIE RETTEN LEBEN!!

 

 

Optischer Rauchmelder:

Dieser Rauchmelder arbeitet mit dem Streulichtprinzip.

Auslösung durch: Rauch, Wasserdampf, Staubentwicklung.

Schallpegel mindestens 85 dB

Geeignet für: Schlafräume, Wohnzimmer, Kinderzimmer etc.;

Lebensdauer der 9 V Batterie, ca. 1 Jahr.

Preis ca. 18, 00 €

 

 

 

Thermo- oder Hitzemelder:

Auslösung durch Hitze

Rauch wird von diesem Gerät nicht wahrgenommen.

Geeignet für: Küchen, Bad, Raucherzimmer, Gasstätten u.a.

Technische Daten: Betriebsspannung 9 V

Abm: Ø x H 110 mm x 47 mm

Auslösung bei ca. 60 °C

Schallpegel: 85 dB/3 m

Temperaturbereich: 0 - 60 °C.

Preis: ca. 33,00 €

 

Jährlich ereignen sich in Österreich zirka 25.000 Brände, dabei sterben mehr als 100 Menschen durch Feuer und vor allem durch Rauch. Über 3000 Menschen werden bei diesen Bränden schwer verletzt. Die Brandschadensumme für ganz Österreich beträgt ungefähr 260 Millionen Euro. Die meisten Brandfälle entstehen im Privatbereich. Besonders gefährlich ist der bei Wohnungsbränden entstehende Rauch, weil er sich um ein Vielfaches schneller ausbreitet als Feuer. In wenigen Sekunden kann die gewohnte Umgebung so stark verrauchen, dass Lebensgefahr besteht. Ein Defekt an einer elektrischen Leitung oder an einem Gerät, eine Unachtsamkeit im Haushalt, eine brennende Zigarette im Bett oder mit Feuer spielende Kinder – so entsteht ein Brand, der häufig nicht sofort bemerkt wird. Oft schwelen solche Brände über Stunden. Sind Möbel oder andere Gegenstände mit hohen Kunststoffanteilen betroffen, entwickelt sich beim Verbrennen besonders giftiger Rauch. Wer im Schlaf überrascht wird, kann durch giftige Rauchgase Kohlenmonoxid, Chlor – oder Blausäuregas das Bewusstsein verlieren. Im schlimmsten Fall erstickt man, ohne auch nur einen Hustenreiz zu verspüren. Rauchmelder können in solchen Situationen Leben retten. Durch einen lauten Warnton werden Menschen selbst aus tiefem Schlaf geweckt. So verschaffen Rauchmelder die nötige Zeit, um zu fliehen und die Feuerwehr zu rufen, oder möglicherweise den Brand selbst zu bekämpfen.

 

Wie funktionieren Rauchmelder?

Die Geräte der meisten Hersteller arbeiten nach dem Streulichtprinzip. Bei Rauch in einer bestimmten Konzentration wird ein Lichtstrahl im Gerät auf eine Fotozelle gelenkt und löst den akustischen Alarm aus. Batteriebetriebene Rauchmelder sind nicht teuer. Sie erhalten sie in den Elektrofachgeschäften, Baumärkten und den Technikabteilungen von Kaufhäusern. Einen batteriebetriebenen Rauchmelder von guter Qualität kann man schon unter 20,00 € kaufen.

 

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Sie sollten darauf achten, dass das Gerät auf optischer Basis funktioniert. Batteriebetriebene Geräte sollten schwache Batterien anzeigen, durchschnittliche Lebensdauer der Batterie: mind. 1 Jahr, zum Schutz der Umwelt entsorgen sie die Batterien ordnungsgemäß. Das Gerät sollte ein CE – Zeichen aufweisen und geprüft sein ( GS – Zeichen ) oder einer internationalen Norm, VdS G 201076 oder ISO / DIS 12239 entsprechen und gemäß ISO 9001 produziert sein. Die Geräte sollten über einen Testknopf verfügen, die Geräte sollten die Möglichkeit einer Vernetzung bieten, Markenhersteller gewähren mehrjährige Garantien.

 

Rauchmelder auch für Gehörlose!

Es gibt auch Rauchmelder für Gehörlose. Dieses System kombiniert eine Zentrale mit einem eingebauten Blitzlicht, einem oder mehreren Rauchmeldern und einem Vibrationsgeber, der beim Schlafen unter das Kopfkissen gelegt wird.

 

Wo werden Rauchmelder installiert?

In Privathaushalten gehören Rauchmelder unter die Zimmerdecke und am besten in die Raummitte. Vorzugsweise sind sie vor den Schlafräumen zu installieren und in den Schlafzimmern selbst – vor allem wenn Sie dort elektrische Geräte wie Heizdecken, Fernsehapparate o.ä. benutzen. Auch Kinderzimmer sollten Sie durch ein zusätzliches Gerät schützen. In Häusern mit mehreren Stockwerken sollten die Rauchmelder im Flur auf den Etagen montiert werden. Wichtig ist auch ein Rauchmelder im Keller. In der Küche und im Bad sollten Sie nur Thermomelder montieren, weil sonst dort durch Koch – und Wasserdämpfe Fehlalarme ausgelöst werden könnten. Auch besonders staubige Räume eignen sich nicht für eine Installation. In größeren Häusern ist es sinnvoll, die Rauchmelder zu vernetzen, sodass ein Kellerbrand auch von den in der Wohnung installierten Geräten gemeldet wird.

 

 

 

Quelle: OBM Herbert STRICKNER FF-Völs